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Was mache ich hier eigentlich?

Vor gut 3 1/2 Jahren bin ich aus meiner Heimat weg gezogen, seit 6 1/2 Semestern studiere ich Medizin, es ist Advent, eine Zeit um auch mal nachdenklich zu sein, und manchmal stellt man sich die Frage, „Was mache ich hier eigentlich?“.

Zeit zu Reevaluieren, zu Hinterfragen und vielleicht auch Antworten auf manch Frage zu finden, die man nicht mehr wegschieben kann.

Das Studium der Humanmedizin ist bei weitem nicht das Stressigste, Anspruchsvollste oder Fordernste das es gibt. In vielen Bereichen ist es sogar erschreckend simpel, wie man mit quasi keinem Aufwand Prüfungen bestehen und Scheine bekommen kann.
Aber es reicht um einen zu verändern. Vieles was mir früher unglaublich wichtig war ist es nicht mehr, während anderes immer mehr an Bedeutung gewinnt. Manche Menschen die mir unglaublich wichtig sind, stoße ich vor den Kopf, weil ich mehr damit Beschäftigt bin mein Leben auf die Kette zu bekommen, als soziale Kontakte zu pflegen. Vermutlich ein Teil des älter werdens, aber in vielen Bereichen amplifiziert durch Erlebnisse aus dem Studium.

Mein Leben ist hochamplitudiger geworden, mir fällt kein besseres Wort ein, es zu beschreiben.
Freude, Stress, Entspannung, Verlorenheit werden im Wechsel in maximaler Ausprägung gelebt. Der Stress vor dem Physikum, die Freude es tatsächlich geschafft zu haben, das halbe Jahr Orientierungslosigkeit und Alkohol danach. Die intensiven Beziehungen zu Kommilitonen und Kommilitoninnen. All das ist ein ziemlich verrückter Cocktail, den ich so nicht umbedingt erwartet hätte.

Als ich das Studium begann, hatte ich trotz langjähriger Erfahrung aus dem Rettungsdienst und dem Aufwachsen in einer Hausarztpraxis, ein offensichtlich doch noch recht verklärtes Bild der Medizin, vor allem der universitären Medizin.
Ich bin bei Menschen die mich gut kennen für einen realistischen, sarkastischen und bisweilen sehr zynischen Blick auf die Welt bekannt und doch hat mich vieles was ich in den letzten Jahren erlebt und gelernt habe geschockt.
Vielleicht gab es immer einen Teil in mir, der nicht wahr haben wollte, dass es wirklich nur ums Geld und Ego geht. Dass Patienten wirklich mehr Störfaktor als Mittelpunkt sind. Dass Mitarbeiter, ob in der Pflege oder weiß Bekittelt, tatsächlich bedeutungslose, auswechselbare Kostenfaktoren sind. Vielleicht wollte ich glauben, dass manches nur eine lokale Erscheinung war und in einem anderen Bundesland an einem anderen Klinikum besser ist.

Zwei meiner besten Freunde geben bald ihre Arbeit als Arzt in der Klinik auf. Ich lernte beide als begeisterte Anästhesisten sowie Intensiv- und Notfallmediziner kennen und konnte über die letzten 6 Jahre beobachten, wie ihnen die Klinik die letzte Freude an ihrem Beruf genommen hat. Überall lerne ich Ärzte kennen die frustriert mit dem System, den geschäftsführenden Klinikleitungen, welche keine Ahnung mehr von Medizin haben, und der Belastung, durch zu viele Dienste ohne jegliche Wertschätzung, ihre Freude an der Medizin verlieren. Selbst einige Dozenten an der Uni raten dazu, entweder ins Ausland oder besser die freie Wirtschaft zu gehen. Während andere Dozenten bei jeder Therapie und Diagnostik direkt den Kostenfaktor mit lehren.

Und ich studiere Medizin, ich werde Arzt werden, während mir überall gezeigt wird, dass das eine ziemlich dämliche Idee ist.
Deshalb frage ich mich dann und wann, „Was mache ich hier eigentlich?“

Warum will ich das überhaupt?
So weit ich mich zurück erinnern kann, gab es nie eine Alternative für mich. Der Rettungsdienst hat mich kurz zweifeln lassen, ob nicht die Arbeit als Rettungsassistent oder eher Paramedic im Ausland auch erstrebenswert wäre und doch bin ich wieder bei der Medizin gelandet.
Aber mal ehrlich, warum? Früher war es die fixe Idee des Menschen helfen und vermutlich Verehrung von Elternteilen. Dann kam der Glaube dazu, man würde gut verdienen, uns ging es ja schließlich auch nie schlecht. Dann kam der Rettungsdienst und mir wurde klar, dass mich das Arbeiten mit Patienten fasziniert, die Diagnosefindung, das Behandeln in Notfallsituationen, die Möglichkeiten der Intensivmedizin und das Lindern von Leiden. Das Wissen wie ein Körper funktioniert,  was für ein unglaublicher Drahtseilakt das Leben ist, dass ich nach 6 Jahren permanenter Aus- und Weiterbildung im Rettungsdienst locker nochmal 4 Jahre Studium gebraucht habe um endlich zu Begreifen wie genau das Herz funktioniert. Von der Milz sprechen wir mal lieber erst gar nicht. Oder dem Gehirn… pffff
Und ich wollte endlich so arbeiten können, wie es mir mein Wissen und Gewissen gebietet. Nicht mehr Fremdbestimmt durch semioptimale Algorithmen oder einen von sonstwo eingekaufen Notarzt, der mit Mühe und Not die Schuhe richtig herum anzieht.

Aber nach und nach schwinden die Gründe. Täglich wird uns Studenten vorgelebt, dass es immer schwieriger wird, in diesem System noch Spaß an der Arbeit zu haben. Der Papierkram, Kosten und Zeitdruck nimmt immer mehr überhand, und wer Strukturen hinterfragt, muss damit rechnen abgestraft zu werden. Ziel der meisten Chefärzte ist es nur noch, immer effizienter und Kostendeckender zu werden. Das Patient und vor allem Personal dabei auf der Strecke bleiben wird als Schwäche des Personals und nicht des Systems gesehen. Und die Arbeit nach besten Wissen und Gewissen ist schon lange nicht mehr gewünscht. Es geht darum, den kostengünstigsten und schnellsten Weg, einen Patienten Leitliniengerecht wieder los zu werden, zu finden.

Ich realisiere, dass ich, wenn ich wirklich in der Intensivmedizin arbeiten möchte, mir schon bevor ich damit anfange, eine Exit-Strategie zurechtlegen muss. Einen Weg raus aus der Tretmühle der Klinik.
Und der Gedanke, mich in dem Beruf von dem ich seit gut 20 Jahren träume, von Anfang an auf einen Weg konzentrieren zu müssen wie ich mich vor Überlastung schütze und wie ich wieder raus komme, tut weh.

Was mache ich hier also?
Ich habe in meinem Leben schon die ein oder andere Entscheidung getroffen. Manche wohl überlegt, viele aus dem Bauch heraus. Einige wenige bereue ich.
Die, tatsächlich Medizin zu studieren, wird wohl erstmal die Folgen schwerste bleiben, aber gleichzeitig auch eine, die ich vermutlich niemals bereuen werde.
Die Medizin ist und bleibt meine große Faszination. Inzwischen ohne die Pinke Brille, aber immer noch mit Begeisterung für den menschlichen Körper und die vielen verschiedenen Dinge die man da rein stecken und gießen kann um ihn am laufen zu halten.
Von all den Gründen die es mal gab, bleibt, dass es mir immer noch einfach Spaß macht und ich mir das nicht verderben lassen will.

Mir geht es wie vielen anderen Kommilitonen.
Man hinterfragt sich, man sieht, dass man in einem System arbeiten wird, in dem der Patient nur noch Handelsgut ist und ultimativ steht man vor der Frage „Was mache ich hier eigentlich?“
Ich kann mir diese Frage immer noch mit „Ich tue das was ich Liebe!“ beantworten, einige meiner Kommilitonen schon nicht mehr.
Ich hoffe bei mir wird es noch Jahrzehnte dauern, bis es so weit ist.

Schach…

Die Strasse runter leuchtet ein Vorfahrtschild immer wieder im Springlicht auf, während die Kombination aus Regen und Blaulicht die Nacht draussen extrem unwirklich erscheinen lässt.
James tritt hart auf die Bremse, reisst das Lenkrad rum und prügelt den RTW auf den Feldweg der laut Navi zum Einsatzort führt. Der Turbo heult auf als James das Gas wieder durchdrückt, direkt hinter uns schlittert die Kollegin vom NEF inklusive Arzt um die Kurve.

„Tolles Wetter um krank zu werden… ich hoffe bloß, dass das ganze drinnen stattfindet…“
„Durch den Regen müssen wir trotzdem… was liegt eigentlich an?“

Ich gucke nochmal kurz auf die Depesche,
„Hypotonie, ärztlicher Bereitschaftsdienst vor Ort“
„Und dann gleich mit NEF? Das muss ja ne ganz schöne Hypotonie sein… Ach guck! Jetzt blitzt es auch noch!“

Der Regen entwickelt sich langsam aber sicher zu einem echten Wolkenbruch und die kahlen Bäume neben der Strasse werden abwechselnd von unserem Blaulicht und den Blitzen erleuchtet und schaffen eine ziemlich abstruse Stimmung.

Eingetroffen.
Wir eilen mit Sack und Pack durch den Regen und quetschen uns ziemlich durchnässt in den engen Flur des Bauernhauses. Im Schlafzimmer neben dem riesigen Wohnzimmer liegt unsere Patientin auf dem Bett, neben ihr kniet der Arzt vom Bereitschaftsdienst und versucht eine winzige Kanüle in eine noch winzigere Vene zu frickeln.

Die Patientin. Vielleicht 75; aschfahl; zyanotisch ohne Ende; Atemnötig, dass man sie schon im Flur schaufen hört… das sieht nicht gut aus!

„Moin Herr Kollege, was haben wir denn hier?“

Tod lehnt sich zurück und lächelt wie nur er es vermag.
Dieses Spiel hat er schon tausend mal gespielt, und seine Gegner brauchen jedes mal Glück, während er nur einmal den richtigen Zug machen muss.
Er hat seine Eröffnung gemacht, und das sein Gegenspieler plötzlich wechselt nimmt er gelassen hin. Eine knöcherne Hand greift zum Spielbrett und nimmt eine ebenholzschwarze Figur auf…
Springer auf C3

Nach wenigen Minuten haben wir die ersten Werte und eine Anamnese.
60er Frequenz, Blutdruck quasi nicht messbar, Sättigung peripher bei 75%, bei dem Druck nicht verwunderlich aber zentral zyanotisch, Atemfrequenz jenseits von gut und Böse; Retrosternale Schmerzen und Übelkeit… Die wird sich doch nicht etwa nen fulminanten Herzinfarkt geschossen haben?

„Ok, ich brauche Sauerstoff, nen 12-Kanal, 2 Zugänge, sie ist nicht gestaut also nen bisschen Volumen, und zieh mir schonmal jemand alles für nen Herzinfarkt auf!“
„Kommt Doc, James machst du den Zugang? Ich klebe schonmal das EKG und Manuela kann draussen alles vorbereiten.“

Die Wärme im völlig überheizten winzigen Schlafzimmer hat inzwischen in Kombination mit unserer völlig durchnässten Dienstkleidung ein Feeling wie kurz vorm 3. Aufguss geschaffen. Der Regen prasselt von draußen, dem Klang nach inzwischen mit Hagel gemischt, gegen die Scheibe während ich mit tropfenden lehmigen Schuhen auf der einen Seite des Ehebettes knie und noch überlege, dass es ja echt ein wenig schade um die schönen Laken ist…

10 Minuten…
Das 12 Kanal-EKG bestätigt nur das, was wir sowieso schon alle vermuteten. Fulminanter Vorderwandinfarkt mit Pumpversagen.
Ihr geht’s wahrlich nicht gut!

„Doc, soll ich schon mal den Transport fertig machen, hier wird das doch nicht besser? Ich glaub wir kommen mit der Trage bis in den Flur und…“
„Das ist euer Ding, seht zu! Manuela, Akrinor!“

„James du kommst klar?“
„Jo, sieh zu!“

15 Minuten…
Das Akrinor hat besser angeschlagen als erwartet und wir bringen die Patientin mit nem 70er Druck in’s Auto.
„Wollt ihr noch was…“
„FAHR LOS! Rest machen wir auf der Fahrt, James mach schonmal nen Arterenolperfusor fertig!“
Abfahrt, der Turbo heult auf und nur noch dreckige Laken und einiges an Müll erinnern daran, dass wir da waren…

Tod beugt sich vor, legt sein Kinn auf die gefalteten Hände, überlegt kurz und nickt schließlich anerkennend.
Es wird noch interessant, sollte er seine Taktik doch ändern müssen? Mal sehen…
Turm auf H1
„SCHACH…“

„FUCK! Doc, der Druck is wieder völlig weg!“
„Geh mit dem Arterenol weiter hoch, nutzt ja nix…“

So lang wie jetzt sind mir die 20 km zum Katholischen lange nicht mehr vorgekommen. Die Tochter der Patientin neben mir im Auto ist totenstill, zuckt nur ab und zu wenn es Blitzt oder ich das Horn ziehe zusammen.
140km/h am Ortseingangsschild, ich Bremse bis zur Kreuzung runter, bestimmt schon zum hundertsten Mal, links – frei, rechts – steht, und wieder voll auf’s Gas.

„5 Minuten noch, die Leitstelle hat sich gerade gemeldet, wir sollen direkt zum Katheter durchfahren“
„Besser is das…“

Umlagern im Katheter, die Tochter sitzt draussen und ist völlig geschafft.
Unserer Patientin geht es immer noch richtig dreckig. Durch die Katecholamine sind Hände und Füße quasi überhaupt nicht mehr durchblutet und sie hat trotzdem gerade so nen 70er Druck. Das Herz dümpelt immer noch bei ner 60er Frequenz rum und reagiert einfach gar nicht. Volumen hat auch nichts nutzt, hoffentlich bringt der Herzkatheter was.

Nachbesprechung in der Fahrzeughalle, richtig kranke Patientin, super gelaufen, schnell und sicher gearbeitet, PUH!

Ab gehts zurück zur Wache, der Funk ist natürlich an.

„Leitstelle von 2-83-1, worum gehts denn?“
„Für sie Intensivverlegung aus dem Katholischen in die Thoraxchirurgie, direkt vom Kathetertisch. Patientin mit massiver Aortendissektion, hoch Katecholaminpflichtig, zu Ihnen kommt 2-82-1“
„Verstanden“

Tod lehnt sich in seinem Sessel zurück und grinst sein humorloses Grinsen.
Er streckt seine knöchernen Finger, und greift zur nächsten Figur…
Dame auf F3
„… MATT.“

Stöckchen

Vor einiger Zeit bewarf mich die willmalarztwerden mit einem virtuellen Stöckchen, um mich freundlich darauf hinzuweisen, dass ich schon viel zu lange nichts mehr geschrieben habe…

Und recht hat Sie! Hier also erstmal die Beantwortung der gestellten Fragen.

1. Hat dein Auto/Motorrad/Fahrrad/beliebigesFortbewegungsmittel einen Namen? Wenn ja: welchen?
Ui… ähm… ich bin langweilig. Ne hat keins von ihnen. Trotz einer sehr innigen Beziehung mit meinem Fahrrad hat weder das, noch mein Auto einen eigenen Vornamen…
Müsste ich eigentlich auch mal ändern…

2. Haus mit Garten oder doch lieber Innenstadtwohnung?
Jetzt Innenstadtwohnung, wenn ich dann mal fertig mit dem Studium bin und mich wirklich irgendwo niederlasse dann auf jeden Fall Haus mit Garten.

3. Was ist dein Lieblingsbuch und warum?
Wie soll ich denn ein einzelnes Lieblingsbuch rauspicken?
Da wäre Guards!Guards!, welches mein erstes Buch von Terry Pratchett war und meine Liebe zu diesem Genie des Sarkasmus, der Wortspiele und der Art Geschichten zu erzählen geweckt hat.
Triplanetary, Die Planetenbasis, von E.E.Doc Smith… mein erstes Sci-Fi Buch, und das Buch was mich dazu brachte das Bücherregal meines Vaters bis zur letzten Seite durchzulesen.
Der Herr der Ringe, alle, inklusive Hobbit, die ersten Fantasy Bücher die ich las und immer noch eine der epischten Geschichten die je erzählt wurden.
The Power of One, ich weiß gar nicht wie es im Deutschen heißt.
Eins muss ich noch erwähnen, naja, eher 7. Man kann es sich denken… Harry Potter… GANZ GROSSES KINO! Muss ich erklären, warum diese Bücher grandios sind? Denke mal nicht…

4. Rock oder Popmusik? Oder doch was ganz Anderes?
Rock, Ska, Punk, Klassik, Jazz, Rock’n’Roll, Metal, Trance, Minimal, House, Rap, HipHop…
Wenn Musik mit Leidenschaft gemacht wurde ist sie meistens durchaus hörbar und häufig richtig gut.

Ausser R’n’B… für den Mist gibt es keine Ausrede!

5. Findest du es erstrebenswert reich zu sein und warum?
Was ist reich? Ich will leben können ohne Angst vor der Zukunft haben zu müssen. Ich brauche keine Villa, kein dickes Auto oder Privat Jet, ich würde das Geld ja sowieso nur in der nächsten Kneipe mit meinen Kumpels auf den Kopp hauen.

6. Licht am Ende des Tunnels oder ewiges Nichts?
Licht am Ende des Tunnels, aber in welcher Farbe, Form oder wie es weiter geht… keine Ahnung!

7. Du gewinnst im Lotto und müsstest nicht mehr arbeiten. Ruhestand, Teilzeit oder weiter komplett arbeiten?
Jetzt? Akut? Fertig studieren, vielleicht etwas weniger in den Semesterferien arbeiten, wobei das ein toller Ausgleich ist. Und dann auf jeden Fall Teilzeit weiter arbeiten, ich studiere ja Medizin weil ich als Arzt arbeiten will, nicht weil ich damit Geld verdienen will.

8. Bewahrst du immer stoisch die Ruhe, oder kann man dich auch mal aus dem Tritt bringen?
Ich bewahre lange die Ruhe, aber man kann mich aus dem Tritt bringen. Mal leichter mal schwerer, aber es funktioniert!

9. Wie stehst du zu einer Helmpflicht für Radfahrer? Trägst du selber Helm?
JA, JA, JA!
Allerdings bringt glaube ich eine Helmpflicht nichts, wenn die Leute die ihn dann aufsetzen sollen nicht kapieren worum es geht.
Lieber wäre mir, dass Fahrradfahrer einfach selbst kapieren, dass sie lieber so nen Ding auf’m Kopf mit sich rumfahren, als mit ner Blutung auf der Intensivstation zu liegen.

10. Der Familie zu Liebe die Arbeit einschränken oder lieber Karriere?
Familie! Gerade in unserem Feld kenne ich eigentlich niemanden der richtig Karriere gemacht hat und wie ein glücklicher ausgeglichener Mensch wirkt.

11. Ist ein Geschwindigkeitslimit auf Autobahnen sinnvoll?
Sinnvoll wäre es den Verkehrsteilnehmern beizubringen wie man ordentlich Auto fährt, wie man Spurwechsel anzeigt, wann man Sicherheitsabstand hält und wann Lastwagen verdammt noch mal nicht zu überholen haben!
Geschwindigkeitslimits haben wir genug, solange Idioten Auto fahren wird es auch schlimme Unfälle geben.

Ausser vielleicht wir setzten das Limit auf 30km/h… aber das führt irgendwie das Prinzip einer Autobahn ad absurdum…

Bitte sehr! Fragen beantwortet… und ich weiß noch wie man eine Tastatur bedient… Heute ist ein guter Tag!

Regeln…

Regeln…
Es gibt so unendlich viele davon, der Großteil steht nirgends nachzulesen, manche kann man sich denken und wieder andere sind so grundlegend, dass man sich eigentlich keine Gedanken drum machen sollte.
Hier mal der Versuch ein paar in Schriftform zu erfassen…

4 Grundregeln für den Umgang mit Rettungsdienstlern

1. Der Rettungsdienst ist Dein Freund
Es ist so einfach, wenn Du eine rote Jacke siehst, die sich dir nähert, kannst du Grundsätzlich erstmal davon ausgehen, dass Dir der Träger nichts böses will.
Wenn Du aus deinem Alkoholkoma wachgerüttelt wirst und sich jemand vorstellt mit „Hören Sie mich, wir sind vom Rettungsdienst!“, weckt er Dich weil jemand sich so viel sorgen um Dich machte, dass er den Rettungsdienst gerufen hat, nicht weil wir Spaß dran haben schlafende Menschen zu wecken.

Wir wollen helfen, also pöbel uns nicht an!

2. Wie es in den Wald ruft, so schallt es heraus!
Für Regel Nr. 1 gilt, keine Regel ohne Ausnahme!
Wir machen unseren Job, weil wir Menschen helfen wollen, aber nirgends steht geschrieben, dass wir uns alles gefallen lassen müssen.
Wer meine Kollegin als „Püppchen“ bezeichnet, wer uns als Umzugsunternehmen sieht, wer davon ausgeht das Höflichkeit eine Einbahnstrasse ist, darf sich nicht wundern, wenn der Rettungsdienst plötzlich nicht mehr sein Freund ist.
Wir können auch anders, verlasst Euch drauf!
Auch als Privatpatient kann man im Krankenhaus 5 Stunden auf eine einfache Untersuchung warten, wenn man vorher den Rettungsdienst von oben herab behandelt hat. Wer wegen Bagatellen anruft und dann noch unhöflich ist, findet plötzlich eine Rechnung über 560€ in seinem Briefkasten, soviel kostet so ein RTW Einsatz nämlich. Auch Wunschkliniken haben viel mehr freie Betten, wenn man vorher einfach mal nett gefragt hat, anstatt direkt los zu pöbeln.
Und für alle Betrunkenen gilt, ob das Ziel der Reise eine Krankenhaustrage im Warmen inkl. Infusion und nettem Krankenpflegepersonal ist oder eine Ausnüchterungszelle hängt einzig und allein vom Umgangston ab. Es ist so einfach Menschen haftfähig zu schreiben, dafür fahre ich sogar wenn’s sein muss erst in die Klinik und dann weiter zur Polizei.

3. Lasst uns unsere Arbeit machen
Du hast uns gerufen, weil es einem Freund, Partner, Verwandten oder auch wildfremden Menschen schlecht geht, also lass uns helfen.
Entgegen der weit verbreiteten Meinung, wissen wir im Normalfall was wir tun.
Wenn wir Dich bitten den Fernseher auszumachen, das Fenster zu öffnen, den Tisch beiseite zu stellen, nicht im Zimmer zu Rauchen oder auf der Strasse auf den Notarzt zu warten wird das seinen Grund haben.
Es gibt keine Wetten, wer es schafft Angehörige die bescheuertsten Aufgaben machen zu lassen und wir haben auch keine tief verwurzelte Angst vor Spaß,
aber wenn ich mich um eine schwer Atemnötige Patientin kümmere helfen weder Fernsehen im Hintergrund, Zigarettenrauch, kluge Ratschäge, 40°C Zimmertemperatur oder ein angebotenes Bier.

Und verarscht uns nicht! Wenn wir etwas fragen, haben wir dafür unsere Gründe. Wir wollen Dich nicht an die Polizei ausliefern wenn Drogen im Spiel sind und wir wollen nicht die nächsten 3 Wochen lachend an deinem Haus vorbei fahren. Aber es gibt einfach Dinge die wichtig sind um dem Patienten zu helfen, wenn wir also Fragen stellen versuch wahrheitsgemäß zu antworten oder sag einfach „keinen Plan!“, es geht hier nicht um Punkte!

4. Auch für den Rettungsdienst ist es 4 Uhr Nachts
Wir erwarten keine Entschuldigung, wenn wir Nachts gerufen werden. Warum auch, das ist nunmal unser Job!
ABER, wir sind vor 7 Minuten von schrillem Klingeln aus dem Bett gekegelt worden, haben 5km Anspannung auf der Sonderrechtsfahrt hinter uns und stolpern gerade aus der kalten Nacht in Deine völlig überheizte Wohnung. 5 Personen die Gleichzeitig anfangen zu reden helfen nicht und Witze über den Kopfkissenabdruck im Gesicht oder die Bettfrisur tragen nicht zur Lockerung der Situation bei.

Rechne einfach damit, dass wir genau so Menschen sind wie alle anderen Beteiligten auch. Lass Nachsicht walten, wenn eine Frage mal genervter klang als sie wahrscheinlich gemeint war und versuch zu Verstehen, warum wir Nachts um 4 vielleicht nicht genau so fröhlich, entspannt und zu Scherzen aufgelegt sind wie Nachmittags um 4.
Die Kapazitäten die wir haben verwenden wir darauf dem Patienten zu helfen!

 

4 Grundregeln für den Umgang mit Patienten und Angehörigen

1. Es wird seinen Grund haben warum wir gerufen wurden
Liebe Kollegen, lasst uns doch einfach erstmal davon ausgehen, dass wir nicht aus Boshaftigkeit gerufen wurden.
Natürlich ist das schwer zu glauben, wenn man gerade das 3. Mal sein Abendessen stehen lassen muss, aber im Regelfall ist es so.
Selbst wenn aus medizinischer Sicht, der Rettungsdienst Einsatz nicht umbedingt nötig scheint, kann man davon ausgehen, dass es sich für den Anrufenden um eine Ausnahmesituation handelt. Die rufen nämlich nicht an, weil sie drauf stehen, wenn 2 bis 4 Leute mit dreckigen Einsatzstiefeln durch die Wohnung marschieren, sondern, weil sie irgendein Problem haben mit dem sie nicht fertig werden.

Behandelt Patienten und Angehörige also gefälligst dementsprechend! Wenn wir verarscht werden, finden wir das früh genug raus, direkt pöbeln, weil unserer Meinung nach kein Anruf gerechtfertigt war, ist nicht nur unhöflich und unprofessionell sondern vor allem eins: Scheiße.

2. Wie es in den Wald ruft, so schallt es hinaus
Ehrlich mal, bei dem Umgangston den so mancher Kollege Patienten und Angehörigen gegenüber anschlägt, muss ich mich schon beherrschen ihm keine rein zu hauen.
Es mag zwar ungemein Befriedigend sein, einen nervigen Patienten anzupöbeln, aber es bringt ihn nicht schneller ins Krankenhaus, es macht ihn nicht gesund oder nüchtern und es führt nur dazu eine wohlmöglich schon gespannte Situation zum eskalieren zu bringen.

Also benehmt euch wie die Profis die ihr seid!

3.Sprecht mit Patienten und Angehörigen
Reflektiert mal eure letzten Einsätze, im Regelfall ist doch der Letzte der weiss, dass es jetzt ins Krankenhaus geht, der Patient. Im Normalfall dann wenn man ihn Umlagern möchte.
Erklärt was ihr macht, warum ihr es macht und wohin die Reise gehen soll. Und erklärt es nicht nur dem Patienten sondern bezieht die Angehörigen mit ein.
Eine Sache von Sekunden, die dazu führt, dass sich die Patienten gut aufgehoben und sicher fühlen und die Angehörigen viel eher bereit sind zu helfen, aus dem Weg zu gehen oder auch einfach nur im nachhinein keine Beschwerde zu schreiben.
Es gibt inzwischend genügend Studien, die ganz klar zeigen, dass die Ärzte am meisten verklagt werden, die nicht ordentlich mit ihren Patienten kommunizieren. Glaubt mal nicht, dass das im Rettungsdienst anders ist.

Schwer Kranke Patienten haben vor allem eins und das ist Angst! Mit ein paar wenigen Worten können wir diese Angst lindern und die ganze Situation ein klein wenig weniger beschissen machen.
Also Mund auf und Reden!

4. Auch für den Patienten ist es 4 Uhr Nachts
Ja ich weiß, ich würde um die Uhrzeit auch lieber schlafen. Aber wisst ihr was, der Patient und seine Angehörigen auch!
Keiner der Beteiligten hat Bock auf diese Situation, egal ob es um eine Alkoholintoxikation, eine schwere Erkrankung oder einen gezogenen Katheter geht. Es ist für alle Beteiligten nicht schön und für den Patienten meisst am beschissensten.
Versucht zu verstehen, warum der Angehörige so gereizt ist, oder der Patient nicht immer sofort adäquat antwortet.
Und das wichtigste an diesen Einsätzen mitten in der Nacht, die Priorität ist nicht möglichst fix wieder in’s Bett zu kommen! Wer durchschlafen will hätte sich einen Bürojob suchen sollen.

Wir machen diesen Job um Menschen zu Helfen! Auch Nachts um 4 bei Regen auf dem Bürgersteig.

Am Limit

Es gibt sie immer wieder, diese Einsätze die einen wirklich ans Limit, und weit darüber hinaus, bringen.

Häufig sind es nicht die kritisch kranken Patienten.
Wirklich kranke Patienten sind „O.K.“. Versteht mich nicht falsch, eine polytraumatisierter 20 Jährige, ein 45 jähriger massiver Myokardinfarkt, der MANV mit 10 teils schwer Verletzten oder die liebe alte Dame mit schwerer Sepsis machen Stress. Und genau das macht die Einsätze „O.K.“.
Du funktionierst. Genau dafür bist du ausgebildet, hast du jahrelang Schulen, Fortbildungen und Seminare besucht, hast Praktika gemacht und dich schlicht auf den Hintern gesetzt und gelernt. Was interessiert mich ob mein Patient mit STEMI 4 Kinder und ein Bundesverdienstkreuz hat oder ein Penner mit Hakenkreuz auf der Schulter ist, ob das Polytrauma 20 oder 60 Jahre alt ist, der Patient braucht medizinische Versorgung und das jetzt.
Stress bedeutet Adrenalin, bedeutet maximale Konzentration auf das Geschehen, bedeutet Mobilisation aller geistigen und körperlichen Reserven.
Die Psychologie nennt es Eu-Stress, der „Gute“-Stress.
Diese Einsätze schaffen einen, man ist danach Platt. Vielleicht schläft man die Nacht nicht gut, oder auch einfach nur traumlos wie ein Stein. Vielleicht redet man auch nochmal mit dem Kollegen, mit einem guten Freund, mit dem KIT…
Aber dann ist auch gut.

Ans Limit führten mich Einsätze, in denen ich mit Hilflosigkeit konfrontiert wurde.
Und bisweilen Einsätze, die den Schutz, den man gegen all den Mist, den wir täglich sehen, errichtet hat, durchdringen. Ganz unverhofft und plötzlich…

Ein wunderschöner Sommertag und eine Entlassung aus dem Krankenhaus nach Hause.
Eine Palliativpatientin soll nach Hause gefahren werden. Entlassung aus der Onkologie zur ambulanten Weiterversorgung, wie man es schon hundert Mal gefahren ist. Alle wissen was Sache ist. Die Patientin wird sterben, vermutlich bald, und möchte dies zu Hause im Kreis ihrer Liebsten und nicht in einem sterilen Krankenhauszimmer tun.
Etwas ist allerdings anders.
Am Wochenende habe ich einen meiner besten Freunde beerdigt, 21 Jahre, Krebs. Viel zu früh und viel zu plötzlich.
Der Ehemann sitzt neben mir und erzählt von der Reise ans Meer die sie geplant haben. Einer Ihrer letzten Wünsche. Er erzählt von ihrem 20 Jährigen Sohn, der Medizin studiert, jetzt aber erstmal das Semester unterbricht und nach Hause kommt. Und am schlimmsten, er erzählt mit trotziger Freude in seiner Stimme. Darüber, dass seine Frau doch noch nach Hause kommt, dass sie die letzten Tage oder Wochen zusammen mit ihrem Sohn verbringen werden, dass sie sich von so einem Schicksalsschlag nicht das Leben verderben lassen.
Er erzählt beinah 20 Minuten bis er stockt und mich erschrocken anguckt und sich entschuldigt mir sowas anzulasten, ich sei ja auch nicht viel älter als sein Sohn. Ich wiegele ab, wir seien auch dafür da einfach mal zu zu hören, ein offenes Ohr zu haben und Menschen wie ihm die Möglichkeit zu geben sich alle Last vom Herzen zu reden und schaffe es doch nur schwer ohne stocken zu sprechen. Er erzählt nicht weiter von den Plänen, redet übers Wetter, über sein Geschäft, über Jobchancen für Rettungsdienstler… ich bin ihm sehr dankbar.

Das ganze ist 5 Jahre her. Ich weiss den Namen der Patientin, des Ehemanns, des Sohns noch heute. Sie ist noch an’s Meer gefahren und dort im Krankenhaus im Kreise ihrer Familie verstorben, ich stelle mir vor in einem Zimmer mit Meerblick.

Es sind nicht die Einsätze mit großen Blutlachen, mit zerstörten Autos oder einem Meer aus Blaulicht, die sich einbrennen. Es sind nicht die Einsätze über die man Heldengeschichten erzählt und mit denen man den neuen Praktikanten schockt, die einen schlecht schlafen lassen.
Es sind die Einsätze, die nie auch nur den Lokalteil einer Zeitung erreichen.

Nach all den Jahren sind es die „kleinen“ Schicksale, die in den alltäglichen Einsätzen vorkommen, die mich ans Limit geführt haben und an die ich mich noch erinnern kann… muss… will.

Zeiten ändern sich…

Meine Güte ist das hier alles eingestaubt…

Lange habe ich hier nicht geschrieben.
Es fehlten Ideen, es fehlte Zeit, es gab zu viel anderes zu tun und auf Selbstreflexion beim Schreiben eines Textes, wie dieser hier gerade, war ich nicht unbedingt immer scharf.

Es hat sich einiges getan.
Die Zeiten haben sich geändert…
Über Manches aus den letzten Monaten wird es hier vielleicht noch einen Beitrag geben. Sicherlich nicht über alles, über zwei oder drei Einsätze, Erlebnisse ganz bestimmt.

Ein Blick ins jetzt. Ich liege auf dem Sofa meiner „neuen“ Wohnung, die ich inzwischen seit über einem Jahr bewohne. Habe heute Morgen einiges über die Mikro- und Makrostruktur von Peptiden gelernt, den Nachmittag in der prallen Sonne am Fluß gelegen und mich auf das anstehende Chemie Kolloquium vorbereitet und entspanne jetzt bei einem Bier und guter Musik.
Langsam, jetzt im 2. Semester, sinkt es wirklich ein…

Ich studiere Medizin.

Es hat lange, sehr lange, gedauert, bis ich hier angekommen bin. Abi ist lange her… Mitte 2012 war ich so weit, dass ich mich nach Jobs als Paramedic in England, Amerika oder Australien umgesehen hab. Anfang 2013 wusste ich, dass ich hier bleiben will, aber dringend aus der Heimat weg muss. Rastlos die ganze Zeit…
Fast Mitte 2014 sitze ich jetzt hier, Studienplatz, tolle Menschen um mich herum, ein Gefühl von „Hier gehör ich hin!“ das ich lange nicht mehr so hatte, und bin glücklich. Muss auch mal sein.

Manche Dinge im Leben lassen ewig auf sich warten, und dann geht alles rasend schnell.
Im August guckt man mal kurz online bei Hochschulstart nach, weil man von seinen Freunden getreten wird, und weiss eigentlich schon, dass doch nur wieder eine Absage auf einen wartet. Im September kündingt man gerade noch fristgerecht einen vor kurzem erst angetretenen Job. Und im Oktober steckt man plötzlich als Ersti wieder ganz am Anfang einer Ausbildung.

Alles auf Null! All bets are off…

Erstiwoche vergeht wie im Flug, es dauert locker 1 1/2 Monate bis mein Gehirn auch nur ansatzweise im Lernmodus angekommen ist. Dann ist Weihnachten, ein neues Jahr, es geht weiter und schon steht die erste Klausur an. Es folgt die richtige Klausurphase und ZACK! Das erste Semester ist rum, ich habe das Gefühl 5 Monate durchgehend die Luft angehalten zu haben.
Ein irrer Ritt!

2. Semester.
Montag Morgens Einführungsveranstaltung für Mediziner im 2. Semester. Mir fallen Menschen um den Hals die ich seit 6 Monaten kenne und ich freue mich, als hätte ich mein halbes Leben nicht ein halbes Jahr mit ihnen verbracht. Und dann sitze ich wieder mit gut 400 Studenten in einem völlig überfüllten Hörsaal und genieße einfach die Stimmung. Spannung, Vorfreude, Wiedersehen und immer wieder ein kleines bisschen Panik vor den nächsten Klausuren.
Angekommen…

Zeiten ändern sich… und das ist gut so!

Geschützt: PW: Feuertaufe

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Rude Raccoon

Chucks und Norris verbaler Roundhousekick.

SchulSani

Oder der etwas bessere Pflasterkleber :D

willmalarztwerden

Höhen und Tiefen einer Medizinstudentin

blaulichtengel

Mein Leben im Rettungsdienst und der Feuerwehr

Endlich Medizin!

Medizinstudentin in Babypause

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A cycle tour from Melbourne to London

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